Thematische Arbeitsgruppe 4: Leitfaden zur Bewertung von Innovation in den LE-Programmen 2014-2020

Im laufenden Programmplanungszeitraum wurde ein Hauptaugenmerk auf Innovationen gelegt, um sowohl LEP- als auch EU-Ziele nachhaltig zu erreichen. Der politische Rahmen für die Entwicklung des ländlichen Raums nimmt jedoch einen umfassenden Ansatz für die Innovation ein, wobei die Besonderheiten der verschiedenen Situationen in den Mitgliedstaaten berücksichtigt werden. Innovation wird daher als eine neue Idee beschrieben, die sich in der Praxis bewährt hat. Sie kann technisch, aber auch organisatorisch oder sozial sein. Die Innovation wird mit einer spezifischen Gruppe von Maßnahmen unterstützt, die unter verschiedenen Prioritäten und Schwerpunktbereichen programmiert werden können. Diese Maßnahmen umfassen Wissenstransfer- und Informationsmaßnahmen, Beratungs-, Betriebsführungs- und Vertretungsdienste, Kooperation und die Unterstützung der lokalen Entwicklung von LEADER. Innovation kann auch durch die Aktivitäten der nationalen ländlichen Netzwerke gefördert werden.

Die jährlichen Durchführungsberichte, die in den Jahren 2017 und 2019 eingereicht werden sollen, müssen Antworten auf die gemeinsamen Bewertungsfragen im Zusammenhang mit Innovationen enthalten. Zur Unterstützung der ländlichen Akteure bei der Beantwortung dieser Bewertungsfragen hat der Evaluierungs-Helpdesk im Jahr 2016 eine thematische Arbeitsgruppe ins Leben gerufen, um einen "Leitfaden: Bewertung von  Innovation in den LE-Programmen 2014 - 2020" mit dem Ziel zu erstellen:

• Untersuchung und Bewältigung der Herausforderungen bei der Bewertung von Innovationen;

• Überprüfung bestehender Erfahrungen bei der Bewertung von Innovationen;

• Ermittlung und Gestaltung effektiver Lösungen für die Bewertung von Innovationen;

• Entwicklung eines Leitfadens der zur Ergänzung bestehender Leitfäden und des CMES dienen soll.

Der Leitfaden befindet sich derzeit in der Entwicklung und werden im zweiten Halbjahr 2017 veröffentlicht.