Wasser- und Bodenbewirtschaftung

„Nachhaltiges Wasser- und Bodenmanagement“ lautet ein Unterthema des ENRD-Hauptarbeitsthemas „Ökologisierung der ländlichen Wirtschaft“.

Bei ihrer analytischen Bearbeitung dieses Themas von September 2017 bis Juli 2018 stützte sich die ENRD-Kontaktstelle auf die frühere Arbeit des ENRD am Thema „Ressourceneffiziente Wirtschaft im ländlichen Raum“. Das Arbeitsprogramm umfasste Tagungen einer Themengruppe (TG), die Ausrichtung eines Europäischen Seminars, die Herausgabe von Informationsblättern und Fallstudien sowie die Ausrichtung von Informationsveranstaltungen.

Wasser und Böden zählen zu den Grundbausteinen der Ökosysteme sowie der darauf fußenden Land- und Forstwirtschaft. Ohne entsprechende Gegenmaßnahmen wird der Druck auf diese Naturschätze infolge des Bevölkerungswachstums, des erhöhten Nahrungsmittelbedarfs und der Auswirkungen des Klimawandels voraussichtlich zunehmen.

Die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP), insbesondere die Auflagenbindung und die Entwicklungsprogramme für den ländlichen Raum (EPLR), bleiben die Hauptinstrumente der Förderung einer ordnungsgemäßen Nutzung und Bewirtschaftung von Wasser und Böden in land- und forstwirtschaftlichen Gebieten. Allerdings besteht im Sinne einer größeren Nachhaltigkeit der Bewirtschaftungsmethoden Raum für Verbesserungen in Planung und Ausführung der EPLR.

In diesem Zusammenhang untersuchte die ENRD-Themengruppe Konzepte zur Optimierung der Planung und Ausführung bestehender EPLR-Maßnahmen. Unter Zugrundelegung einer Fallstudiensammlung formulierte die TG Empfehlungen dahingehend, wie sich die EPLR zur Lösung von Problemen der Wasser- und Bodenbewirtschaftung am besten nutzen lassen.

Die TG legte den Schwerpunkt ihrer Arbeit auf die folgenden drei, von den TG-Mitgliedern bestimmten Unterthemen:

  • Ergebnisgestützte Beihilferegelungen (results-based payment schemes, RBPS);
  • Kooperative und sektorübergreifende Konzepte;
  • Nährstoffbewirtschaftungspläne.